Sonntag, 18. Dezember 2011
Küchenrollengeister
Mein Wochenende war bisher Stress pur. Am Freitag bei einem Freund übernachtet (Wo ich Caramac bekommen hab, oh du göttliches Caramac!) Dann am nächsten Tag von Düsseldorf nach Euskirchen und bei zwei Freunden gepennt.

Nun hat Mimi auch schonmal bei besagten Freunden geschlafen, und irgendwann erzählte sie mir sie habe, nachts zu später Stunde und im Bett liegen in der Ecke des Zimmers einen Geist gesehen. So weit so gut. In der Theorie glaube ich an nichts das sich nicht beweisen lässt.
Andererseits bin ich aber unglaublich schreckhaft und habe Freitag Nacht den Film "Boogyman" gesehen.
Ich war also schon vorbeeinflusst. Samstagabend lag ich dann im besagten Geisterzimmer mit Migräne im Dunkeln, schwer leident.
Flo und Tina, besagte Freunde leisteten mir da Gesellschaft und guckten bzw. hörten, es war ja dunkel, bei meinem Leid zu.

Plötzlich bekomm ich jedoch fast einen Herzstillstand. Direkt vor mir schwebt in geisterhaftem weiß, schummrig leuchtend ein weißer Schweif. Sowohl der Boogyman, als auch Mimis Geist und so ziemlich jede Horrorgestalt die ich Horrorfilmfan jemals gesehen habe schießen mir gleichzeitig durch den Kopf.

Als ich dann aber nach der Erscheinung greife, macht es ratsch und ich halte Küchenpapier in der Hand.

Danke Flo, danke für diesen Schock.
Es war wirklich sehr lustig mir migränekranken, leidenden Geschöpf mit Papier vor der Nase zu wedeln. Ich hab meine Kopfschmerzen fast darüber vergessen!

Und heute Nacht schlaf ich mit Licht. Der Boogyman hat keine Chance.

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